WARUM nach dem Vorbild

              der WALDORFPUPPE ?

Die Waldorfpuppe ist durchdachtes pädagogisches, freilassend gestaltetes, Spielzeug.

Jedes Menschenkind, ob Mädchen oder Junge sollte die Möglichkeit, mit einer solchen Puppe spielen zu dürfen – haben.

Durch dieses Puppenkind wird das Bild des Menschen dargestellt  (bei einem Teddie nicht) und begleitet somit das Menschlein auf ganz besondere Art und Weise.

In jedem Kind schlummern Phantasiekräfte die beim Spielen geweckt werden wollen /sollen.

Zur Entfaltung dieser Phantasiekräfte brauchen sie Anregung und Übung.

Durch das Spiel mit einer Puppe, die mit viel Einzelheiten versehen und der Gesichtsausdruck festgelegt ist, die lachen, sprechen oder Pippi machen kann, werden die Phantasiekräfte wohl kaum angeregt.

An Plastikpuppen die technisch ausgestattet sind, können Kinder schnell das Interesse verlieren und sie werden langweilig.

Beim Spielen mit einer Stoffpuppe, die freilassend gestaltet, also mit wenigen Details versehen ist, bei der die Augen und der Mund liebevoll aufgestickt sind, die mit Schafwolle gefüllt ist und sich dadurch warm anfühlt, ist die Phantasie des Menschenkindes gefordert.

Das was fehlt, also nur angedeutet wurde, fügt das Kind durch seine Vorstellungskraft hinzu, so entsteht immer wieder etwas „Neues“. Dadurch werden seelische Fähigkeiten im Menschenkind geweckt und der Phantasie Freiraum zum Spiel gelassen, sowie Kreativität gefördert und durch die NATURMATERIALIEN positiv den Tastsinn angesprochen.

Werden diese Vorstellungskräfte in der Kindheit nicht geweckt, können sie leicht verkümmern. Ein Kind das beim Spielen seine Phantasie gebrauchen durfte, wird auch später ein selbstschöpferischer Mensch sein.

Das Lächeln des Mundes ist nur angedeutet, die Augen könnten weinen oder lachen – das Menschenkind bestimmt die Gefühlsstimmung durch die eigenen Phantasiekräfte.

Die Haltung der Puppe ist sehr von Bedeutung, sie spricht z.B. die innere Stabilität durch gerade feste Beine an, im Gegensatz zu einer Babypuppe die den Kopf hängen lässt. (Können Baby´s ja noch nicht).

Die Stoffpuppe ist anmutig gestaltet, die Haare werden meistens aufgestickt (denn sie wachsen aus dem Kopf heraus), die Zusammenstellung der Kleidung ist bewusst gewählt.

Nach diesen Kriterien erschaffen, fließen die eigenen Seelenkräfte in das Püppchen und schenken ihm dadurch einen eigenen freilassenden Charakter.

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Das Kind sucht durch das Spiel mit der Puppe die Begegnung mit sich selbst und spiegelt somit sein eigenes Menschwerden.

Der Grundstein für die Seelenverfassung eines Menschen wird schon in der „Kindheit“ gelegt.

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Meine Puppen werden liebevoll und nach diesen Kriterien ins Leben gerufen.     

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Der Name Waldorfpuppe ist markenrechtlich geschützt, deshalb weise ich hiermit nochmals ausdrücklich darauf hin, dass meine Stoffpuppen die in Anlehnung an die Lehren Rudolf Steiner´s bzw. der Waldorfpädagogik hergestellt werden, keine Waldorfpuppen sind.